Eine gute Ausbildung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, die  eigenen Lebensverhältnisse verbessern zu können.  Darum  unterstützt  der Uganda-Kreis unter dem Motto Bildung gegen Armut  die  Ausbildung von bedürftigen Kindern durch Schulpatenschaften. Außerdem geben wir finanzielle Hilfe bei der Ausstattung von Schulen mit Mobiliar und Schulmaterial. Auch beim Bau von neuen Klassen, von Toiletten  und Brunnen beteiligen wir uns nach entsprechender Prüfung der Projekte.

Alle Projekte werden von den Priestern vor Ort und von den Kolpingfamilien koordiniert.

Schulpatenschaften

Der Uganda- Schulpatenschaften Kreis vermittelt Schulpatenschaften für bedürftige Kinder. In der Regel beginnen die Schulpatenschaften in der Secondary School (Realschule), da hier Schulgeld erhoben wird. In begründeten Fällen übernehmen wir auch Patenschaften in der Primarstufe. Generell zahlen wir nicht das gesamte Schulgeld, Eltern sollen auch noch für einen Teil der Beiträge verantwortlich sein.

Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern eine mittlere Schulbildung zu ermöglichen. Besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auf die Förderung von Mädchen, denen der Zugang zu weiterführenden Schulen noch oft verwehrt wird.

Ablauf von Schulpatenschaften

  1. Der zuständige Priester aus Uganda stellt einen Antrag auf Förderung eines bedürftigen Kindes. Er  begründet die Notwendigkeit der Förderung, schickt ein Foto und die persönlichen Daten des Kindes.
  2. In Deutschland wird ein Pate gesucht, der  die Patenschaft übernehmen möchte.  Dieser zahlt einen Beitrag von 13-15 € pro Monat für den Schüler.
  3. Das Schulgeld wird einmal im Jahr an den Priester überwiesen,  und zwar nicht privat, sondern  auf das Konto der Kolpingfamilie.
  4. Der Priester sorgt dafür, dass das Schulgeld möglichst direkt an die Schule weiter geleitet wird.
  5. Wurde eine Patenschaft vermittelt, garantiert der Uganda-Kreis dem Schüler, dass die  Förderung bis zum Ende der Mittelschule fortgeführt wird, auch für den Fall, dass der Pate ausfallen sollte.Der Schüler muss seinerseits dafür folgende Bedingungen erfüllen: Jährlich muss er sein Abschlusszeugnis vorlegen und einen Brief an den Paten schreiben. Bei Schulwechsel muss eine Aufnahmebescheinigung vorgelegt werden.
  6. Patenschaften können auch weitergeführt werden beim Besuch der Berufsschule, des Gymnasiums oder einer Hochschule, allerdings nur, wenn der Pate dazu sein Einverständnis gibt.